| Angefangen hat alles im Sommer
in Griechenland. In einer gemütliche Taverne am Pelepones lerne ich Ivo Lohenstein
kennen.
Im Laufe des Abends und nach vielen, vielen Gläsern Retsina, erzählt mir
Ivo, dass er in seinem Elektronikshop unter www.Lohenstein.de vor allem LED-Lampen
vertreibt und sich intensiv mit dieser Technik auseinander setzt.
Er ist fasziniert von den Schilderungen unsrer nächtlichen Bikeabenteuer
und hat auch gleich die Idee seine Taschenlampen auch als Bikelicht zu
verwenden.
Und pünktlich mit dem ersten Schnee und den kürzer werdenden Tagen
findet dann eine erste Lampe mit Fahrradhalterungen den Weg nach Tirol.
Schon beim ersten Einschalten zeigt sich, dass eine 3Watt LED nicht mit
den Funzeln einer klassischen LED-Stirnlampe zu vergleichen ist. Richtig
hell strahlt es aus dem edlen Alugehäuse.
Voller Spannung geht es am Abend in den Wald und auf die Trails rund um
Innsbruck.
Die Halterung ist schnell montiert und macht einen soliden Eindruck. Für
unsere Fahrweise, auf verwinkelten Trails, ist aber eine
Stirnlampenhalterung die bessere Wahl.
Ein Vorteil der Schraubenhalterung: Die Leuchte kann nicht ohne Werkzeug
gestohlen werden.
Sehr fein zu bedienen ist der Schalter, ein großer Gummiknopf der sich
auch mit Handschuhen und klammen Fingern leicht bedienen lässt.
Durch die O-Ringe (Dichtungen) ist die Lampe auch wasserdicht.
Die drei AAA Batterien stecken in einer eleganten Batteriehalterung und
liefern mindestens eine Stunde volles Licht.
Bei unseren Tests leuchtet die Lampe auch nach über 3 Stunden und Kälte
noch, aber schon deutlich weniger hell als am Anfang.
Interessant der Preis: die Lampe kostet incl. Halterung 59 EUR.
Die Lampe alleine kostet nur 34 EUR.
Beim Bergauffahren gibt der Lichtkegel eine gute Vorstellung, nur die
Streuung könnte noch etwas besser sein, in der Mitte ist ein sehr heller
und weitstrahlender Spot, die Randbereiche sind relativ schwach
ausgeleuchtet.
Beim Höttinger Bild, hoch über Innsbruck dann der Vergleich mit unserer
Lupine Nightmare (Preis ca. 400 EUR):
Da wird dann überdeutlich wie weit die LED-Technologie noch von den
klassischen Halogenlichtern entfernt sind. Jedoch werden auf Grund des Wirkungsgrads der LED
die Akkus deutlich leichter/kleiner werden.
Bei der LED Lampe sieht man gerade noch das Bike, welches auf halben Weg
zur Kapelle steht und bei der Lupine wird die ganze Umgebung
ausgeleuchtet.
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Beide Aufnahmen wurden im manuellen Modus mit der gleichen Belichtungszeit
und vom gleichen Standort aus gemacht.
Aber Ivo hatte mich schon vorgewarnt, für hohe Geschwindigkeiten und
maximale Ausleuchtung ist diese Lampe mit einer 3 Watt LED noch nicht
geeignet.
Besser soll wohl die 5 Watt LED sein, diese besitzt auf jeden Fall eine
deutlich höhere Streuung und das sogar bei einer Betriebszeit von
mindestens 2 – 2,5 Stunden im Dauerbetrieb.
Wäre auch wirklich traurig, wenn unsere zehnmal so teuren Leuchten nicht
doch noch ein wenig heller wären.
Ihr Einsatzgebiet liegt eher bei langsamen Crosscountry Ausfahrten und in
der Stadt. Hier sollte man aber darauf achten den Lichtkegel nicht zu hoch
zu justieren da die Lampe schon so hell ist, dass sie Autofahrer blenden
kann. Sie ist daher auch nicht StVo Zugelassen!!
Ivo arbeitet indes schon an einer neuen Lampenversion mit 9 Watt LED und
externem Akku.
Ab ca. Ende Januar soll es auf jeden Fall eine 3 Watt LED
als Helm/Stirn Lampe geben.
Mit externem Akku und einer Betriebsstundenzeit von ca. 6 Stunden
Wir warten schon gespannt auf den nächsten Test!
Dieser wird die 5 Watt LED (FSL-03)sein.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die LED Lampe FSL-01 momentan noch nicht
ganz die Leuchtkraft für unsere Nightrides liefern, aber ein perfekter
Ersatz für die alte Maglite Taschenlampe darstellen.
Mehr Infos und das ganze LED/Akku/Batterien und
Elektronikprogramm von Lohenstein findet ihr auf der Internetseite www.Lohenstein.de
Für fragen steht Ivo auch gerne zur Verfügung die E-Mailadresse findet
Ihr auf seinem Internet Shop.
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